Bahnhof-ein Ort der Hoffnung und Verwundbarkeit
Das Maria & Sofia Klavierduo beteiligte sich nicht nur musikalisch, sondern auch organisatorisch an der Gestaltung dieser besonderen Veranstaltung, die Organisation Witryla realisierte.
Am 21. Februar trat das Duo im Hannover Hauptbahnhof auf – einem Ort, der zugleich Hoffnung und Verwundbarkeit symbolisiert. Die Veranstaltung war dem 4. Jahrestag der groß angelegten Invasion der russischen Armee in die Ukraine gewidmet und verwandelte das Herz der Hannover in einen Raum des Erinnerns, der Solidarität und der künstlerischen Begegnung.
Im Zentrum des Programms standen Werke der ukrainischen Komponist:innen Myroslav Skoryk und Mariia Yaremak sowie eigene Kompositionen des Duos. Begleitend wurde eine Ausstellung mit Arbeiten der Künstler Peter Groß, Alexander Lemberger, Tetiana She Wolf und Heinz Baumgarte präsentiert. Mehr als 1000 Besucher:innen erlebten diesen besonderen Moment, in dem Musik und Kunst zu einer gemeinsamen Stimme für Erinnerung, Menschlichkeit und Hoffnung wurden.
Zum Abschluss führten die Musikerinnen gemeinsam mit dem Publikum das deutsche Antikriegslied Sag mir, wo die Blumen sind auf. Dieses wurde zusammen mit dem deutschen Sänger Hartmut Blanke und dem ukrainischen Pianisten Vladimir Prikhojai interpretiert und wurde zu einem besonders bewegenden Moment der Einheit, des Gedenkens und der gemeinsamen Hoffnung auf Frieden.